Spree-Radweg

Der Spree-Radweg ist rund 400 km lang und führt durch Sachsen, Brandenburg und Berlin. In seinem Verlauf folgt der Fahrradweg weitestgehend der Spree und führt dabei durch verschiedene Landschaften. Der Spree-Radweg ist zum großen Teil asphaltiert. Dadurch ist auch mit einem normalen Trekkingrad weitestgehend gutes Vorankommen möglich.

Den Ursprung des Radwegs an der Spree bildet eine der Quellen des Flusses bei Eibau in Sachsen. Das Quellgebiet gehört zur Oberlausitz. Insgesamt verfügt die Spree über drei Quellen. Der Fahrradweg führt durch die abwechslungsreiche Flusslandschaft. Dabei passiert er unter anderem auch Gebiete, in denen Braunkohle abgebaut wurde.

Der Fahrradweg an der Spree endet im Berliner Stadtteil Spandau.

Für ungeübte Radfahrer und Kinder kann vor allem der Anfang der Strecke eine Herausforderung darstellen. Von der Quelle bei Eibau bis Bautzen weist der Spree-Radweg mehrere Anstiege auf. Die Steigung liegt dabei zwischen 3 % und 7 %. Ab Bautzen verläuft der Spree-Radweg tendenziell ebener.

Unterwegs bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, um die malerische Landschaft zu genießen. Insbesondere an sehr warmen Tagen sind auch Talsperren, Seen und andere Wasservorkommen neben der Spree eine willkommene Abwechslung. Teilweise sind auch erfrischende Abkühlungen im Wasser möglich.

Darüber hinaus führt der Spree-Radweg durch verschiedene Ortschaften. Zu den sehenswerten Stationen der Strecke gehört beispielsweise die Stadt Cottbus in Brandenburg. Die alte Stadt geht auf eine Siedlung zurück, die bereits um 300 n. Chr. gegründet wurde. Im Mittelalter erlebte Cottbus eine Blüte. Neben zahlreichen historischen Gebäuden aus seiner langen Geschichte hat Cottbus auch zahlreiche Museen, Parks und andere Sehenswürdigkeiten vorzuweisen.

Auch das facettenreiche Berlin, wo der Spree-Radwag nach mehreren weiteren Etappen endet, ist stets einen Besuch wert. Die Radtour an der Spree entlang lässt sich deshalb gut mit einem Besuch in der Hauptstadt kombinieren.

Mit dem Fahrrad auf dem Spreeradweg